Satzung der Seniorengemeinschaft BSG Rieter " Gesund und fit "

§ 1             Name. Sitz und Geschäftsjahr

(1) Die Seniorengemeinschaft führt den Namen „Seniorengemeinschaft Betriebsportgruppe Rieter „ Gesund und fit „( kurz SG BSG Rieter) . Ihre Mitglieder sind Damen und Herren ab 50 Jahre . Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss und wird im folgenden „SG BSG Rieter„ genannt.

(2) Die BSG ist selbstständig und unabhängig und wurde am 7.12.2006 vom Stadtrat als Ingolstädter Seniorengemeinschaft anerkannt .

(3) Die BSG ist ein nicht rechtsfähiger Zusammenschluss, der parteipolitisch, konfessionell und von Verbänden unabhängig ist.

(4)       Die BSG hat ihren Sitz in Ingolstadt .

(5)       Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2                    Zweck und Ziele

Die BSG fördert die sportliche Betätigung ihrer Mitglieder zur Erhaltung der Gesundheit und Pflege eines kameradschaftlichen und sportliches Geistes . Die BSG verwirklicht ihren Zweck durch die Abhaltung sportlicher Übungen und die Durchführung von Veranstaltungen zur Förderung zwischenmenschlicher Beziehungen .

§ 3                 Gemeinnützigkeit

(1) Die BSG verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung 1977 (AO 1977 ) . Alle vorhandenen finanziellen und sachlichen Mittel werden ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet . Sie verfolgt ihre gemeinnützigen Zwecke in selbstloser Absicht ausschließlich und unmittelbar. Sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

(2) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gemeinschaft, ausgenommen Unkosten, die einem Mitglied des Vorstandes in Ausübung seines ihm übertragenen Amtes entstehen. Diese sind gegen Beleg zu erstatten.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken der BSG fremd sind, begünstigt werden.

§ 4                    Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme eines schriftlichen Aufnahmeantrages durch den Vorstand.

(2) Die Aufnahme setzt einen schriftlichen Antrag voraus, der an den/die Vorsitzende/n des Vorstandes zu richten ist. Über die Aufnahme in die Seniorengemeinschaft entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann nur aus wichtigem Grund verweigert werden. Ein wichtiger Grund ist dann gegeben, wenn Tatsachen vorliegen, aufgrund derer der BSG unter Berücksichtigung aller Umstände und unter Abwägung aller Interessen nicht zugemutet werden kann, den/die Antragsteller (in) aufzunehmen. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung der BSG an.

§ 5           Erlöschen der Mitgliedschaft

(1)       Die Mitgliedschaft erlischt, . .

a)         durch Tod

b)         durch Austritt

c) durch Nichtentrichtung des jährlichen Mitgliedsbeitrages in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren, es sei denn, das Mitglied war von der Beitragsleistung durch Beschluss des Vorstandes befreit.

d)    durch Ausschluss

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

(3) Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn das Verhalten des Mitgliedes das Ansehen der Gemeinschaft schädigt, oder die Erfüllung ihrer Ziele beeinträchtigt oder gefährdet .

           Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.

Der Vorstand hat dem Mitglied vor der Entscheidung Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Die Entscheidung des Vorstandes ist dem Mitglied bekannt zu geben. Gegen diese Entscheidung kann sich das Mitglied an die Mitgliederversammlung wenden. Die Mitgliederversammlung entscheidet über einen Ausschluss in der nächsten ordentlichen Sitzung abschließend.

§ 6             Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder der BSG haben das Recht, an den wöchentlichen Gymnastikstunden         ( außer in den Schulferien und Feiertagen) und allen gesellschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben. Die Mitglieder haben einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu entrichten, es sei denn, sie wurden durch Beschluss des Vorstandes von der Zahlung befreit. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, die Anordnungen des Vorstandes , und die Grundsätze der BSG nach Kräften zu fördern . Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie normale Mitglieder .

§ 7              Finanzierung

(1) Die SG BSG Rieter finanziert sich durch

a) Mitgliedsbeiträge und

b) Spenden.

Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Er ist jeweils bis zum 31. Januar eines Jahres fällig. Die Zahlung kann auf ein Konto der BSG erfolgen, oder als Barbetrag bei dem/der Kassierer (in) geleistet werden.

§ 8        Organe der Gemeinschaft

Organe von SG BSG Rieter „ Gesund und fit „ sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 9               Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, dem/der Kassierer (in) und dem/der Schriftführer (in), dem/der Wanderwart (in), dem/der Gerätewart (in) und der Frauenvertreterin.

(2) Der Vorstand wird auf zwei Jahre durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Die Wahl des/der ersten Vorsitzenden hat vor der Wahl der übrigen Mitglieder des Vorstandes in einem gesonderten Wahlgang zu erfolgen. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Ämter ehrenamtlich aus.

Die BSG wird durch den/die erste/n Vorsitzende/n mit allen Vollmachten vertreten. Im Verhinderungsfall durch den/die stellvertretende/n Vorsitzende/n .

(4) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten der BSG zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ übertragen sind. Der Vorstand ist insbesondere zuständig für

a) die Verwaltung des BSG -Vermögens.

b) Gewährleistung der wöchentlichen , seniorengerechten Gymnastikstunden

( außer Ferien und Feiertage)

c) Planung und Durchführung von gesellschaftlichen Veranstaltungen

(5) Der Vorstand hat mindestens einmal jährlich die Mitglieder über seine Tätigkeit und die Finanzlage der BSG zu unterrichten, sowie eine Jahresabrechnung vorzulegen.

(6) Der Vorstand kann zur Erfüllung von zusätzlichen Aufgaben Helfer berufen. Diese entlasten den Vorstand durch Übernahme von Aufgaben, die zur Verwirklichung der Ziele im Sinne des § 2 notwendig sind, z.B. Krankenbesuche, Glückwünsche , Sterbefälle, Feiern, Mithilfe bei Veranstaltungen usw.

§ 10            Sitzung und Beschlüsse des Vorstandes

(1) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die von dem/der Vorsitzenden oder bei seiner / ihrer Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden. Die Einberufung soll mindestens zwei Wochen vorher erfolgen. Mit der Einberufung ist die Tagesordnung bekannt zu geben.

(2) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden; bei seiner/ ihrer Abwesenheit des/der stellvertretenden Vorsitzenden.

§ 11                  Mitgliederversammlung

(1) Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen bei Angabe der Tagesordnung einberufen.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann zur Mitglieder-versammlung beim Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen.
Diese Ergänzung ist 10 Tage vor der Versammlung beim 1. Vorsitzenden einzureichen . Der/die Versammlungsleiter (in) gibt zu Beginn der Versammlung die Ergänzungen bekannt. Über die Behandlung von eingehenden Anträgen in der Mitgliederversammlung beschließt die Mitgliederversammlung ,

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse der BSG es erfordert oder wenn 1/10 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe beantragt

§ 12         Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und des Berichtes der Kassenprüfer/innen;

 2. Entlastung des Vorstandes; .

3. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung der Seniorengemeinschaft;

4. Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes;

5. Wahl des neuen Vorstandes;

6. Wahl von zwei Kassenprüfer/innen, die dem Vorstand nicht angehören dürfen.

Zur Beschlussfassung über die Auflösung der SG BSG Rieter „ Gesund und fit „ sowie Satzungsänderungen, die Zwecke der BSG und die Vermögensverwendung betreffen, ist die Zustimmung der Firma Rieter, der  BKK A.T.U und des Bürgerhauses einzuholen .

§ 13            Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden oder dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, bei deren Verhinderung von dem/der Kassierer (in) geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung eine/n Versammlungsleiter/in.

(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ¼ Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist zugleich mit der Einladung hinzuweisen.

(3) Abstimmungen werden grundsätzlich per Handzeichen durchgeführt. Bei Wahlen wird geheim abgestimmt, sofern gegen die offene Abstimmung Widerspruch erhoben wird.

(4) In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme.

(5) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung der Seniorengemeinschaft ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Dieses ist von dem/der Leiter(in) der Mitgliederversammlung zu unterschreiben .

§ 14             Auflösung der Gemeinschaft BSG Rieter

Bei der Auflösung der BSG oder Wegfall ihres bisherigen Zweckes fällt das nach Erledigung aller finanzieller Verpflichtungen vorhandene Vermögen an die Stadt Ingolstadt und wird von hier an eine durch die Mitgliederversammlung zu bestimmende gemeinnützige Organisation im Sinne der Abgabenverordnung       ( steuerbegünstigste Körperschaft ) weitergeleitet .Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung der BSG keinen Anspruch auf Auszahlung des Vermögens, insbesondere keine Ansprüche auf Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen, Umlagen oder Verteilung eines Überschusses.

 

 

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